Wolfsburg ringt Altglienicke nieder – Köln dreht nach frühem Rückstand

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    Wolfsburg ringt Altglienicke nieder – Köln dreht nach frühem Rückstand

    Dramatik in Runde eins: Regionalligist Altglienicke führt dreimal, der VfL gleicht aus und siegt im Elfmeterschießen. Der 1. FC Köln meldet sich mit einem 2:1-Erfolg zurück.

    Bundeskompass Redaktion Stand: Mittwoch, 26.08.2026 | 02:39 Lesedauer: 3 Min.
    Quelle: Muns

    In Berlin hat VfL Wolfsburg am Montagabend ein spektakuläres DFB-Pokal-Spiel gegen die Regionalligisten der VSG Altglienicke erzwungen: Nach einem 3:3 nach Verlängerung gewann Wolfsburg das Elfmeterschießen mit 6:5. Parallel gewann der 1. FC Köln sein Erstrunden-Match in Würzburg mit 2:1 nach frühem Rückstand und spielte ab der 82. Minute mit Schmied.

    Altglienicke dreimal vorn, Wolfsburg dreht

    Altglienicke ging früh in Führung: Jonas Nietfeld traf in der 6. Minute nach einer Vorlage von Lennart Czyborra zum 1:0. Torwart Luis Zwick hielt mehrfach stark, parierte in der 10. Minute gegen Muhammed Damar, in der 23. gegen Fabian Reese und in der 38. gegen Alexander Bernhardsson.

    Wolfsburg, spielend in roten Trikots, glich durch Maximilian Arnold in der 55. Minute per Fernschuss zum 1:1 aus; die Vorlage kam von Alexander Bernhardsson. Nach einem Fehlpass von Wolfsburgs Torwart Jakub Zieliński netzte Jonas Saliger in der 71. Minute zum 2:1 für Altglienicke.

    Arnold brachte Wolfsburg erneut heran: Quellen nennen seinen Freistoßausgleich als Treffer in der 83. beziehungsweise der 84. Minute — beide Zeitangaben sind dokumentiert. In der Verlängerung schoss Mehmet Ibrahimi Altglienicke in der 109. Minute wieder in Führung, ehe Hauke Wahl für Wolfsburg zum 3:3 ausglich; dafür finden sich unterschiedliche Spielminutenangaben (117. Minute in einigen Berichten, 119. Minute in anderen).

    Elfmeterschießen und Personalien

    Die Partie endete regulär 3:3, im anschließenden Elfmeterschießen verschoss Fabian Reese als erster Wolfsburger Schütze. Altglienicke hatte den Sieg mit dem fünften Schuss auf dem Fuß, doch der Elfmeter von Sven Sonnenberg wurde gehalten; zuvor hatte Mehmet Ibrahimi als zweiter Berliner Schütze verschossen. Am Ende verwandelte Kilian Fischer den entscheidenden Strafstoß.

    Wolfsburgs Trainer Tobias Strobl reagierte zur Pause mit drei Wechseln und brachte unter anderem seinen Kapitän Maximilian Arnold neu ins Spiel. Weitere Einwechslungen: Elvis Rexhbecaj kam für Mattias Svanberg, Sael Kumbedi für Joakim Maehle; Alessio Besio wurde in der 68. Minute eingewechselt. Vinicius Souza erhielt in der 40. Minute Gelb; bei Altglienicke kamen Nikos Zografakis und später Mehmet Ibrahimi ins Spiel.

    Weitere Pokal-Überraschungen

    Aus anderen Begegnungen: Der Regionalligist SSV Jeddeloh II schockte Bundesligaabsteiger 1. FC Heidenheim mit einem 5:2-Sieg. Heidenheim hatte phasenweise 72 Prozent Ballbesitz, doch Jeddelohs Keeper Moritz Onken parierte in der 57. Minute einen von Budu Zivzivadze verschossenen Strafstoß. Haris Hyseni verwandelte einen späteren Elfmeter, Tim Janßen erhöhte auf 5:1, Mikkel Kaufmann traf in der 89. Minute für Heidenheim.

    „In der ersten DFB-Pokalrunde gibt es immer eine fette Überraschung" – Kristian Arambasic, Trainer SSV Jeddeloh II

    Der SC Paderborn gewann glanzlos bei Phönix Lübeck, während RW Essen St. Pauli im Pokal ausschaltete. Der HSV setzte sich 3:0 gegen Verl durch und trat ohne Muheim an.

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    Fazit und Ausblick

    Wolfsburg zog nach dem dramatischen Last-Minute-Ausgleich und dem Sieg im Elfmeterschießen in die nächste Runde ein; Altglienicke bestätigte seinen Status als Favorit der Regionalliga Nordost mit einem beherzten Auftritt vor rund 5.000 Zuschauern im Ausweichstadion. Kölns frühe Reaktion nach dem Rückstand signalisiert, dass der Klub im Pokal angekommen ist.

    Hintergrund

    Altglienicke ist ein Regionalligist der Nordost-Staffel und gilt dort als Aufstiegsfavorit; rund 5.000 Zuschauer füllten das Ausweichstadion. Wolfsburg spielt in der 2. Bundesliga und trat in roten Trikots an. Parallel sorgt SSV Jeddeloh II mit einem 5:2-Sieg gegen Heidenheim für eine weitere Überraschung.

    Warum das wichtig ist

    Das Ergebnis ist relevant für die Pokalpaarungen der nächsten Runde und zeigt die Verletzlichkeit höherklassiger Teams gegenüber engagierten Underdogs; Fans von Wolfsburg, Köln und regionalen Clubs sind unmittelbar betroffen.

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