E in Überblick: Das Portal HeilpraxisNet katalogisiert ein A‑Z ganzheitlicher Ansätze, Kliniken und Fortbildungen bauen Brücken zur Schulmedizin, und gesundheitspolitische Reformpläne werden kontrovers diskutiert.
Gesundheit · Integrative und komplementäre Medizin
Ganzheitliche Medizin im Fokus: Portal, Kliniken und Debatten verbinden Praxis und Politik
Das Fachportal HeilpraxisNet bietet umfassende Informationen zur Ganzheitlichen Medizin von A bis Z. Parallel dazu werden gesundheitspolitische Reformen diskutiert, die auch die Finanzierung von Cannabisarzneimitteln betreffen.
Weitere gelistete Themen sind unter anderem Chinesische Medizin, Chiropraktik, Eigenbluttherapie, Entschlacken, Fußreflexzonenmassage, Gendermedizin und gesunde Ernährung.
Klinische Angebote und Veranstaltungen
Das Immanuel Krankenhaus Berlin, mit Standorten in Berlin‑Buch und Berlin‑Wannsee, versteht sich als Schwerpunktversorger für Rheumatologie, Osteologie, Naturheilkunde und Orthopädie. Es betreibt eine Abteilung Naturheilkunde, die Teilnehmer für Studien sucht. Am Standort Berlin‑Wannsee bieten Orthopädie, Naturheilkunde, Osteologie und Rheumatologie eine eng verzahnte konservative sowie chirurgische Behandlung an. Das Immanuel Ayurveda Zentrum wirbt mit einem wissenschaftlich fundierten, individuell zugeschnittenen Selbstzahlerangebot, das indische Heilkunst und moderne Schulmedizin verbindet. Für den 24.09.2026 ist eine Infoveranstaltung zur Osteoporose angekündigt mit den Expertinnen Dr. Katja Warnecke und Dr. Ines Feyen. Krankenkassen können Kosten für qualitätsgesicherte Präventionskurse wie Nordic Walking übernehmen.Fortbildung, Forschung und Newslage
Für das 3. Quartal 2026 sind 1.497 offizielle News zum Thema Gesundheit und Medizin verzeichnet. Die Meldungen sind auf X (Twitter), Facebook und per RSS-Feed abonnierbar.Nachrichten wie die Eröffnung einer Privatpraxis für Ganzheitliche Zahnmedizin in Hamburg und Stellungnahmen von Pharma Deutschland e.V. zur Halbjahresbilanz der GKV finden sich in der Berichterstattung. Die Bedeutung von Selbstzahlerangeboten für Physiopraxen wird thematisiert. Das GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz, in Kraft seit dem 30. Juli 2026, bringt Änderungen für die Cannabisversorgung mit sich, darunter den Entfall getrockneter Cannabisblüten aus der Erstattungsfähigkeit.
Die ZIM‑Lunch Fortbildungsreihe des Zentrums für Integrative Medizin am Kantonsspital St.Gallen ist eine dreimal jährlich stattfindende Reihe, die Fachvorträge anbietet. Am 20.08.2026 fand eine Veranstaltung „Ernährung und Krebs für die Sprechstunde“ statt. Medizinische Fachmeldungen verweisen auf Themen wie chronisch induzierbare Urtikaria, multifaktorielle Sarkopenie im Alter und Studienergebnisse. Im neuen Update der S3‑Leitlinie „Demenzen“ werden erstmals Anti‑Amyloid‑Therapien wie Donanemab zur Behandlung der frühen symptomatischen Alzheimer‑Krankheit empfohlen.
Politik, Reformen und Kritik
Der Allgemeinmediziner Dr. Lothar Krimmel kritisiert, die neue Regierung habe das Ressort Gesundheit in die dritte Reihe verwiesen und verschiebe Reformen. Beobachter erwarten als erste gesetzliche Maßnahme ein Vorschaltgesetz zur Ausgabenbegrenzung für 15 Monate. Danach sollen Strukturreformen in Kranken‑ und Pflegeversicherung folgen, inklusive Diskussionen über ein verbindliches Primärarztsystem. Kritische Stimmen mahnen, dass Investitionen im Innovationsfonds ohne flächendeckenden Nutzen blieben. Vorgeschlagen wird ein Mix aus digitalem Assessment, Einbeziehung nicht‑ärztlicher Assistenzberufe und finanziellen Anreizen für freiwillige Primärarztsysteme. Die Implementierung von KI und die digitale Transformation werden als zentrale Baustellen genannt.Die vollständige Einordnung mit Hintergrund, Szenarien und Methoden-Box lesen Kompass+-Mitglieder weiter.
Hintergrund
Das Feld verbindet Komplementärverfahren mit schulmedizinischen Angeboten in Kliniken und Fortbildungen; parallel laufen Debatten über Ausgabenbegrenzungen, Primärarztsysteme und digitale Transformation im Gesundheitswesen.
Warum das wichtig ist
Patienten, Selbstzahler, niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser sind betroffen, ebenso Krankenkassen durch gesetzliche Änderungen wie das GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz.
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